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Welche Brille passt zu mir?

Teste dich mit einem Selfie: Deine Gesichtsform siehst du sofort, und darunter liest du, welche Brillenformen zu ihr passen.

Finde, was mir am besten steht
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Mach ein Selfie von vorne

Schau direkt in die Kamera, mit dem ganzen Gesicht im Bild und den Haaren so, wie du sie meistens trägst. Nimm deine Brille ab, falls du eine aufhast. Gleichmäßiges Licht von vorne ist ideal.

🙂

Deine Fotos werden sicher verarbeitet und bleiben in deiner privaten Brillen-Suite, bis du sie löschst. Nie weitergegeben, nie für Trainingszwecke verwendet.

Die meisten Ratgeber zu dieser Frage zeigen eine Tabelle mit sechs Gesichtsformen und überlassen dir den schwierigsten Teil: herauszufinden, welche davon du hast. Vor dem Spiegel ist das mühsam, und viele Gesichter liegen zwischen zwei Formen. Lade deshalb oben ein Selfie hoch. Wir lesen deine Gesichtsform, die Breite an den Schläfen und den Verlauf deiner Augenbrauen, und die Gesichtsform zeigen wir dir kostenlos.

Aus derselben Aufnahme suchen wir die eine Fassung aus, die dir am besten steht, und du siehst sie an dir, sobald du Credits gekauft hast. Willst du lieber selbst wählen, probierst du jede Brille aus der Galerie an deinem Foto an. Der erste Look ist gratis, wenn du ein kostenloses Konto hast.

Weiter unten steht, was Optiker bei der Brillenwahl prüfen: welche Brillenform zu welcher Gesichtsform passt, wie breit die Fassung sein sollte, welche Farbe deinem Hautton schmeichelt und worauf du bei starken Gläsern achtest.

Welche Brille zu welcher Gesichtsform passt

Die Grundregel der Optiker heißt Kontrast: Eine Brille gleicht die Form deines Gesichts aus, statt sie zu wiederholen. Weiche, runde Gesichter gewinnen durch gerade Linien und Ecken, kantige Gesichter durch Rundungen. Daraus ergeben sich für die sechs Gesichtsformen recht klare Empfehlungen.

Rundes Gesicht: etwa so breit wie lang, volle Wangen, kein Winkel am Kiefer. Rechteckige, eckige, geometrische und Browline-Brillen geben ihm Kontur und strecken es optisch. Kleine runde Fassungen wiederholen die Rundungen und lassen die Wangen voller wirken.

Eckiges Gesicht: Stirn, Wangenknochen und Kiefer sind etwa gleich breit, der Kiefer hat deutliche Ecken unter den Ohren. Runde, ovale, Piloten- und Cat-Eye-Brillen machen die Linien weicher, während kastige, schwere Rechtecke die Kanten verdoppeln.

Ovales Gesicht: etwa anderthalbmal so lang wie breit, die Stirn etwas breiter als die Kieferpartie, weiche Konturen. Hier passt fast jede Form, den Ausschlag geben Breite und Gesichtszüge: Feine Züge tragen dünnes Metall, kräftige Züge Acetat.

Herzförmiges Gesicht: an der Stirn am breitesten, nach unten schmal bis zu einem kleinen Kinn. Fassungen, die oben leicht wirken und unten etwas Breite geben, gleichen es aus: Pilotenbrillen, ovale, runde und randlose Brillen. Schwere obere Ränder und kräftige Cat-Eye-Spitzen machen die Stirn noch breiter.

Längliches Gesicht: deutlich länger als breit, mit langen, geraden Seiten. Tiefe Gläser, Oversize- und eckige Fassungen bedecken mehr vom Gesicht und verkürzen es optisch, kontrastfarbene Bügel bringen zusätzlich Breite. Kleine, flache Brillen lassen es noch länger aussehen.

Rautenförmiges Gesicht: an den Wangenknochen am breitesten, Stirn und Kinn schmal. Browline- und Cat-Eye-Brillen betonen die Brauenlinie und verbreitern die Stirn, ovale und randlose Fassungen nehmen den Wangenknochen die Härte. Schmale Fassungen, die vor den Wangenknochen enden, lassen sie breiter erscheinen.

So bestimmst du deine Gesichtsform

Binde die Haare zurück, stell dich gerade vor einen Spiegel und vergleiche vier Maße: die Breite der Stirn, der Wangenknochen und des Kiefers sowie die Länge vom Haaransatz bis zum Kinn. Welche Breite am größten ist und wie die Länge dazu steht, führt dich zu einer der sechs Formen.

Viele Gesichter liegen zwischen zwei Formen, etwa rund mit einem etwas kantigeren Kiefer. Dann richtest du dich nach dem Merkmal, das anderen zuerst auffällt: Ist es der Kiefer, beginnst du mit den Brillen für ein eckiges Gesicht; sind es die vollen Wangen, mit denen für ein rundes.

Breite und Brauenlinie: zwei Regeln für jedes Gesicht

Die Breite hat Vorrang vor der Form. Die Fassung sollte etwa so breit sein wie dein Gesicht an den Schläfen, sodass die Scharniere ungefähr dort sitzen, wo die Seiten deines Kopfes beginnen. Ist sie zu schmal, wirkt das Gesicht um die Brille herum breiter; ist sie zu breit, rutscht sie und lässt feine Züge noch kleiner aussehen.

Innen am Bügel stehen drei Zahlen, etwa 52-18-140: Glasbreite, Stegbreite und Bügellänge in Millimetern. Übliche Glasbreiten liegen zwischen 40 und 60 mm, Stege zwischen 14 und 24 mm, Bügel zwischen 120 und 150 mm. Nimm die Werte einer Brille, die gut sitzt, und weiche bei Glas und Steg höchstens ein bis zwei Millimeter davon ab.

Die zweite Regel ist die Brauenlinie. Der obere Rand der Fassung sollte entlang deiner Augenbrauen oder knapp darunter verlaufen und ihrem Schwung folgen: Gerade Brauen passen zu einem geraden oberen Rand, geschwungene zu einem runden. Schneidet der Rand mitten durch die Brauen, entstehen zwei Linien, die sich stören, und sitzt er weit darüber, wirkt die Brille aufgesetzt.

Brillenfarbe und Hautton

Fang beim Unterton deiner Haut an. Steht dir Goldschmuck besser als Silber, ist dein Unterton wahrscheinlich warm: Havanna (die Schildpatt-Optik), Honig, Oliv, warme Brauntöne und goldenes Metall passen dann. Wirkt Silber an dir besser, sind Schwarz, Grau, Marineblau, Kristall, Silber und Anthrazit die sicherere Wahl. Bei neutralem Unterton geht beides.

Danach kommt der Kontrast. Dunkle Haare zu heller Haut tragen Schwarz und kräftige Farben gut, helle Haare zu hellem Teint wirken in weicheren Tönen besser, etwa in hellem Havanna, klarem oder champagnerfarbenem Acetat oder dünnem Metall. Graue und silberne Haare harmonieren mit Silber, Anthrazit und Kristall. Eine Fassung, die deutlich dunkler ist als deine Augenbrauen, zieht eine schwere zweite Linie über die Augen.

Brille bei starken Gläsern

Minusgläser gegen Kurzsichtigkeit sind in der Mitte dünn und am Rand dick, Plusgläser gegen Weitsichtigkeit genau umgekehrt. In beiden Fällen sieht ein starkes Glas in einer kleineren Fassung dünner aus, weil weniger Glas über das Auge hinausreicht. Kleine, runde Formen eignen sich deshalb besonders für starke Gläser.

Auch die Breite zählt: Ist die Fassung viel breiter als der Abstand deiner Pupillen, liegt außen mehr Glas, und genau dort zeigt sich die zusätzliche Dicke. Ein Vollrand aus Acetat verdeckt den Glasrand, den ein dünner Metallrand oder eine randlose Brille sichtbar lässt. Hochbrechende Gläser machen starke Korrekturen dünner; welcher Brechungsindex für dich sinnvoll ist, sagt dir dein Optiker.

Gleitsichtgläser brauchen Höhe, denn der Lesebereich liegt unten im Glas. Eine sehr flache Fassung quetscht ihn auf einen schmalen Streifen zusammen. Frag deinen Optiker nach der Mindesthöhe, die deine Gläser brauchen, bevor du dich für eine schmale Fassung entscheidest.

Brille für Männer und Frauen

Die Regeln der Gesichtsform gelten für alle, und die meisten Brillenformen sind unisex. Männer greifen oft zu Rechtecken, Browline- und Pilotenbrillen in Schwarz, Anthrazit oder dunklem Havanna, und ein kräftiger Kiefer verträgt ruhig einen dickeren Rand. Bei einem eckigen Männergesicht halten runde und ovale Fassungen den Kiefer weich, bei einem runden geben eckige und geometrische Brillen Kontur.

Frauen tragen dieselben Formen, dazu Cat-Eye- und Oversize-Brillen, die in unserer Galerie bei den Damen stehen. Ein leicht angehobener äußerer Rand lenkt den Blick nach oben, Havanna oder farbiges Acetat machen Ecken weicher, ohne die Kontur zu verlieren. Ob dir eine auffällige Fassung steht, hängt weniger vom Geschlecht ab als von deinen Zügen: Feine Gesichter tragen dünne Fassungen, kräftige vertragen mehr Material.

So testest du, welche Brille zu dir passt

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    Gesichtsform bestimmen

    Lade oben ein Selfie ohne Brille hoch oder miss vor dem Spiegel Stirn, Wangenknochen, Kiefer und Gesichtslänge. Welche Breite überwiegt, verrät dir deine Form.

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    Passende Formen auswählen

    Nimm aus der Übersicht oben die zwei, drei Brillenformen, die deine Gesichtsform ausgleichen, und probiere sie an deinem Foto an. So siehst du, welche an dir stimmig wirkt und welche nur auf dem Produktfoto gut aussieht.

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    Breite und Brauen prüfen

    Vergleiche die Zahlen innen am Bügel mit denen einer Brille, die gut sitzt. Achte im Spiegel darauf, dass der obere Rand deinen Augenbrauen folgt und die Bügel gerade nach hinten laufen.

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    Farbe und Gläser klären

    Wähle die Farbe nach Unterton und Kontrast und geh mit deiner Lieblingsfassung und deinem Rezept zum Optiker. Dort erfährst du, ob sie zu deiner Sehstärke und zu Gleitsichtgläsern passt.

Häufige Fragen

Welche Brille passt zu welcher Gesichtsform?

Zum runden Gesicht eckige, rechteckige, geometrische und Browline-Fassungen, zum eckigen runde, ovale, Piloten- und Cat-Eye-Brillen. Ein längliches Gesicht braucht tiefe, eckige oder Oversize-Fassungen. Zum herzförmigen passen Pilotenbrillen, ovale, runde und randlose Brillen, zum rautenförmigen Browline-, Cat-Eye-, ovale und randlose. Ein ovales Gesicht trägt fast jede Form in der richtigen Breite.

Gibt es einen Test, welche Brille zu mir passt?

Ja: Teste dich hier mit einem Selfie. Wir lesen deine Gesichtsform und zeigen sie dir sofort, ohne dass du etwas bezahlst. Die eine Fassung, die dir am besten steht, suchen wir aus demselben Foto aus, und du siehst sie an dir, sobald du Credits gekauft hast.

Wie finde ich meine Gesichtsform heraus?

Vergleiche vor dem Spiegel die Breite von Stirn, Wangenknochen und Kiefer mit der Länge vom Haaransatz zum Kinn. Ist das Gesicht so breit wie lang und weich gerundet, ist es rund; sind alle drei Breiten gleich und der Kiefer kantig, ist es eckig. Schneller und kostenlos zeigt dir ein Selfie auf dieser Seite deine Form.

Gelten die Regeln auch für Männer?

Ja, die Gesichtsform entscheidet, nicht das Geschlecht. Ein Mann mit rundem Gesicht wählt eckige oder Browline-Fassungen, einer mit kantigem Kiefer runde, ovale oder Pilotenbrillen. Wer kräftige Züge hat, nimmt einen dickeren Rand, damit die Brille nicht zu klein wirkt.

Wie breit sollte meine Brille sein?

Etwa so breit wie dein Gesicht an den Schläfen. Die Bügel laufen dann gerade nach hinten, ohne abzustehen oder an den Kopf zu drücken. Glasbreite und Steg findest du innen am Bügel als erste und zweite Zahl.

Welche Brillenfarbe passt zu mir?

Das hängt von Unterton und Kontrast ab. Warme Typen tragen Havanna, Gold und Brauntöne, kühle Typen Schwarz, Grau, Silber oder Marineblau. Bei hellen Haaren und hellem Teint wirken klare oder helle Fassungen ruhiger als Schwarz.

Welche Brille eignet sich bei starken Gläsern?

Eine eher kleine Fassung, die nicht breiter ist als dein Gesicht, mit einem Vollrand, der den Glasrand verdeckt. Hochbrechende Gläser halten starke Korrekturen dünn. Bei Gleitsichtgläsern muss das Glas hoch genug sein, und das prüft dein Optiker.

Kann ich eine Brille vor dem Kauf an mir sehen?

Ja. Wähle eine Fassung aus der Galerie oder lade das Foto einer Brille aus einem Onlineshop hoch, dann siehst du sie an deinem Selfie, von vorne, von der Seite und ganz nah. Mit einem kostenlosen Konto ist dein erster Look gratis.